Wie werden die Maßnahmen identifiziert – und welche Rolle spielt das Management dabei?
Die Maßnahmenidentifikation ist kein Outside-in-Prozess. Wir arbeiten eng mit dem Management und den operativ Verantwortlichen zusammen – denn die besten Hebel kennen oft die, die das Unternehmen von innen kennen. Unsere Rolle ist es, diese Erkenntnisse zu strukturieren, zu priorisieren und mit externer Erfahrung aus vergleichbaren Situationen zu schärfen. Und: Maßnahmen, die gemeinsam erarbeitet wurden, werden am Ende auch umgesetzt – von denen, die sie tragen müssen.
Wie stellen Sie sicher, dass die quantifizierten Effekte realistisch sind – und nicht nur auf dem Papier funktionieren?
Wir quantifizieren konservativ und auf Basis konkreter Annahmen – keine Pauschalwerte, keine Wunschzahlen. Jede Maßnahme wird auf Umsetzbarkeit geprüft: Timing, Abhängigkeiten, Restrukturierungskosten. Was nicht realistisch erreichbar ist, kommt nicht in den Plan. Das ist unbequem – aber es ist der einzige Weg zu einer Grundlage, der Banken und Gesellschafter vertrauen.
Wie wird sichergestellt, dass die Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden?
Der Maßnahmenplan ist der Ausgangspunkt – nicht das Ziel. Konkrete Meilensteine, klare Verantwortlichkeiten und ein monatlicher Soll-Ist-Abgleich stellen sicher, dass die Wirkung nachgehalten wird. Wo nötig, begleiten wir die Umsetzung direkt – im PMO oder in einer Interim-Rolle.